Die wichtigsten Begriffe im Feng Shui

Die chinesische Harmonie- und Weisheitslehre verwendet viele Begriffe, die uns nicht unbedingt geläufig sind. Das kleine Feng Shui Lexikon erklärt Ihnen die wichtigsten Ausdrücke.

Bagua

Achteckige Anordnung der Acht Trigramme des I Ging. Siehe auch "Kompass-Bagua" und "Drei-Türen-Bagua".

 

Chi

Lebensenergie, die Universal-Energie, die allen Dingen und Erscheinungen innewohnt. Andere Bezeichnungen sind Geist, Lebenskraft, Orgon, Prana (Indien) und Ki (Japan).

> Blog-Beitrag "Lebensenergie Chi - die unsichtbare Kraft"

 

Cutting Chi

Schneidendes Sha-Chi. Eine Form von Sha (fehlgelenkte Energie). Cutting Chi entsteht z.B. durch scharfe Kanten. Sitzt man längere Zeit mit dem Rücken zu einer Schrankkante, sind das versteckte Pfeile, die einem schaden können.

 

Drei-Türen-Bagua

Eine Form des Bagua, das sich am inneren Energiefluss orientiert. Die Türe ist der Ansatz für die Orientierung. Das Drei-Türen-Bagua wird häufig dann angewendet, wenn ein Raum keine Anbindung wie Fenster o.ä. nach aussen hat. Ebenso bei der Arbeitsplatz-Gestaltung kommt das Drei-Türen-Bagua zum Einsatz. Siehe auch Kompass-Bagua.

 

Feng Shui

Wind und Wasser

 

Fünf Elemente

Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser. Sie stehen im Bagua für Richtungs- und Energiequalitäten.

 

Himmlische Tiere

Schwarze Schildkröte - weisser Tiger - grüner Drache - roter Phönix. Die vier himmlischen Tiere sind eine symbolische Umschreibung für den idealen Feng Shui Standort, der durch die Formation dieser Tiere geschützt ist. Die Formation wird häufig auch Lehnstuhlprinzip genannt. Ein Haus sollte in einer Umgebung ähnlich eines Lehnstuhls liegen; im Rücken geschützt, seitliche Stabilität und vorne eine Situation, die viel vitales Chi zum Haus befördert.

 

I Ging

Das Buch der Wandlungen. Es beschreibt die grundlegenden Energiequalitäten der Acht Trigramme.

 

Kompass-Bagua

Analysesystem für Grundstücke, Häuser, Zimmer usw. Ansatzpunkt ist die Orientierung des Raumes an den acht Himmelsrichtungen. Das Kompass-Bagua wird in der Regel immer dann angewendet, wenn ein Raum mehrere Anbindungen nach aussen aufweist. Siehe auch Acht Lebensbereiche und Drei-Türen-Bagua.

 

Lebensbereiche, acht

Jede Himmelsrichtung im Kompass-Bagua steht für einen Lebensbereich, der wiederum für seine eigenen Energiequalitäten steht und einem der > Fünf Elemente zugeordnet wird:

Norden: Lebensreise & Beruf (Wasser)
Nordosten: Wissen & Weisheit (Erde)
Osten: Gesundheit & Familie (Holz)
Südosten: Reichtum & Wohlstand (Holz)
Süden: Ruhm & Anerkennung (Feuer)
Südwesten: Beziehung & Partnerschaft (Erde)
Westen: Projekte & Kinder/Kreativität (Metall)
Nordwesten: Hilfreiche Freunde & Mentoren (Metall)

 

Pakua Lo Shu Formel

Mit der Pakua Lo Shu Formel gelingt es, förderliche Richtungen und Raumbereiche zu ermitteln.

 

Sha

Fehlgelenkte Energie, die im Feng Shui vermieden bzw. harmonisiert werden soll. Sha-Energie entsteht, wenn das Chi zu schnell fliesst, zu geradlinig, zu langsam oder sogar stagniert. Sha-Chi entsteht zum Beispiel auf schnurgeraden Strassen, auf begradigten Flüssen, in Abstellkammern ohne Fenster oder bei einem Teich mit modrigem Wasser.

 

Tai Chi

Zentrum des Baguas, Mittelpunkt eines Raumes bzw. der Wohnung. Hier treffen alle Energien aufeinander. Das Tai Chi ist der Ort mit der grössten Kraftentfaltung.

> Blog-Beitrag "Tai Chi - der Kraftort zu Hause"

 

Trigramme, Acht

Die Acht Trigramme beschreiben die grundlegenden Energiequalitäten, die Wandlungsqualitäten des Chi. Die Acht Trigramme sind die Basis des I Ging:

KAN - Norden, mittlerer Sohn, das Abgründige, das Meer
KEN - Nordosten, jüngster Sohn, das Beständige, der Berg
CHEN - Osten, ältester Sohn, das Erregende, der Donner
SUN - Südosten, älteste Tochter, das Sanfte, der Wind
LI - Süden, mittlere Tochter, das Haftende, die Sonne
KUN - Südwesten, die Mutter, das Empfangende, die Erde
TUI - Westen, jüngste Tochter, das Heitere, der See
CHIEN - Nordwesten, der Vater, das Schöpferische, der Himmel

 

Yin & Yang

Die polaren Energien, die den Charakter der Gegensätze, der Ergänzung und der Untrennbarkeit anerkennen. Wo Licht (Yang) ist, ist auch Schatten (Yin). Auf den Tag (Yang) folgt die Nacht (Yin) usw.

Yin bedeutet übersetzt "Bedecktes Wetter an einer Bergseite". Yin entspricht dem passiven, aufnehmenden Prinzip der polaren Energien. Merkmale sind z.B. Winter, dunkel, feucht, weiblich, ruhig, introvertiert.

 

Yang heiss übersetzt "Sonnenseite des Berges". Yang entspricht dem aktiven, schöpferischen Prinzip. Merkmale sind z.B. Sonne, hell, heiss, trocken, Sommer, männlich, nach aussen gerichtet, extrovertiert, laut usw.

> Blog-Beitrag "Yin und Yang im Feng Shui"


Ein ausführliches Lexikon finden Sie auf der Website des Deutschen Feng Shui Instituts DFSI.


Möchten Sie mehr über Feng Shui und seine Möglichkeiten erfahren? Dann sollten wir uns kennenlernen. Ich freue mich, wenn ich Sie auf dem Weg zu Ihrem harmonischen Wohnen begleiten darf. Telefon 043 542 55 17, welcome@tudorfengshui.ch